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- Geschichte des SVH Teil 2
Text aus dem Vereinsheft zum 25.  jährigen Jubiläum von Gerhard Piel


Am Abend des 20. Septembers 1948 trafen sich auf Anregung einiger Sportinteressierten 38 Personen im Gasthof von Heinrich Dahlenburg, um einen Sportverein in Hamwarde zu gründen. 34 Mitglieder traten dem „Sportverein Hamwarde“ bei, der unter der Führung unseres damaligen Dorfschulmeisters, Herrn Friedrich Westphal, schon nach kurzer Zeit rapide an Mitgliedern zunahm. Ende desselben Jahres waren es bereits 100.

Schon in den ersten Versammlungen kamen Anregungen, es nicht nur beim Fußballsport zu belassen, sondern auch andere Sportarten zu betreiben. Aber woher sollte unser kleiner Verein geeignete Sportfreunde finden, die geeignet waren, diese Posten zu übernehmen. Verschiedene Anläufe wurden unternommen, waren aber kurze Zeit später wieder zum Scheitern verurteilt.

Im Jahre 1950 stellten wir dann erstmals, danke der freien Zeit und der steten Bereitschaft unseres 1. Vorsitzenden, eine Jugendmannschaft auf die Beine. Diese jungen Fußballer konnten nach einigen Anfangsschwierigkeiten später doch recht gute Erfolge auf ihr Konto buchen; denn schon 1952 wurden sie Meister ihrer Klasse.

Fußball spielen, ja, aber wo die richtige Anlage hernehmen? Am Ortsausgang, bei der Hamwarder Mühle, haben wir uns den in den 30er Jahren von den Erwerbslosen der Gemeinde angelegten Platz weiter hergerichtet. Und gerade auf diesem Platz „An der Hamwarder Mühle“ oder „Mühlenberg“ ist manch „hartes Gefecht“ ausgetragen worden. Unser Sportplatz befindet sich auch heute noch an der gleichen Stelle wie vor 25 Jahren, leider, aus Sicht des Fußballers gesehen, nicht viel besser als damals. Nur um den Platz ist während dieser Jahre eine Veränderung eingetreten. Mit den Schulkindern aus sener Klasse pflanzte unser 1. Vorsitzender um 1950 herum junge Pappeln als eine Art äußerliche Einfriedigung an. Heute gewähren sie im Sommer wie auch im Winter manchen Zuschauern und Spielern Schutz vor Sonne und Wind.

Im Jahre 1954 konnte der S.V. Hamwarde eine alte Gefangenenbaracke des letzten Krieges erwerben. Aus den noch brauchbaren Teilen zimmerten wir uns eine Umkleidehalle zusammen, die aber fortan nur mit „Baracke“ bezeichnet wurde. Wie stolz waren wir auf unsere „Baracke“ mit 3 Räumen, 2 zum Umkleiden der Mannschaften und 1 Raum für die Unparteiischen. An Waschgelegenheit auf dem Platz war überhaupt nicht zu denken. Erst nach 13 Jahren, nämlich 1967, hatte die Baracke ausgedient und musste dem Bau einer neuen Umkleidehalle weichen.

Eines dürfte sicher dem Betrachter aufgefallen sein, dass zu unserem Klubheim so gar nicht mehr der alte Platz passt. Unser Platz, der schon von je her von vielen Gastvereinen mit einem Wort aus der Landwirtschaft bezeichnet wird, nämlich „Acker“, hat uns schon allen viel Kummer und Sorge bereitet. Noch mehr sicherlich den Mannschaften, die nach Spielschluß ohne Sieg nach Hause geschickt wurden. Nicht die Spieler waren dann Schuld an der Niederlage, sondern meistens hieß es dann „Auf so einem Acker kann ja keiner spielen“. Seien Sie es gewiß, dieser Zustand hat die längste Zeit gedauert.

Unser Wunsch ist es schon lange, auch mal zu einer neuen Platzanlage zu kommen. Vor gut 2 Jahren hatte der Sportverein die Hoffnung, dieser Wunsch könnte, verbunden mit vielen glücklichen Umständen, evtl. zum 25. Geburtstag in Erfüllung gehen; leider kam es anders, als erwartet. Pläne für die neue Anlage sind im Vorentwurf erstellt, von der Gemeinde bereits befürwortet und sogar der Kreisausschuß hat Kenntnis davon erhalten.

Gerade in diesen Tagen erfuhr ich von unserem Bürgermeister, Herrn Otto Eckermann, dass nun endlich die Grundstücksverhältnisse geklärt sind und auch das angrenzende Gelände, der Mühlenberg, von der Gemeinde käuflich erworben wurde. Auf diese Nachricht warten wir schon lange, freuen uns daher riesig, nun endlich grünes Licht bekommen zu haben.

Sicherlich werden noch einige Sommer verstreichen, bis der neue Plan in die Tat umgesetzt werden kann, da die noch fehlenden Geldmittel in absehbarer Zeit bestimmt nicht greifbar sein werden.

Wenn aber eines Tages die neue Platzanlage erstellt ist, dann dürfte auch der Name „Acker“ der Vergangenheit angehören.

Wie sah nun anfangs unser Vereinsleben aus?

Außer Fußball keine weitere Sportart. Nachdem wir 2 Jahre lang im Kreissportverband mitgemischt hatten, schloß sich unser Verein dem Hamburger Fußballverband an. Der Verein wird auch weiterhin Mitglied im KSV bleiben und unsere Spiele werden im HFV ausgetragen.

Wir fuhren, wie es damals so üblich war, zu unseren Spielen mit dem Fahrrad, ob nach Schwarzenbek, Lauenburg oder Reinbek; hin und zurück wurden es mitunter bis zu 40 km. Welcher Spieler würde in der heutigen Zeit noch so viel Idealismus aufbringen? Wenn Spiele außerhalb der 20 km Zone stattfanden, so wurde ein Bus gechartert, in den meisten Fällen war es nur ein Lkw, teils mit Verdeck, teils ohne. Bei diesen Lkw-Fahrten ging es auf dem Kasten stets recht lustig zu. Früher kamen fast alle Spieler aus Hamwarde, heute dagegen kommt der überwiegende Teil aus der Umgebung, die meisten wohl aus der Geesthachter-Oberstadt.

Seit 1952 besteht auch in Hamwarde ein Schützenverein, und dadurch wurde der Jugend in unserem Dorf eine weitere Möglichkeit gegeben, Sport zu betreiben. Trotzdem besteht ein gutes Verhältnis zwischen Schützen und Fußballern in unserer Gemeinde, und so soll es ja auch sein.

Wer kennt nicht die „Scharnbergs“ vom SV Hamwarde? In den Fußballberichten der Heimatzeitung tauchte oft dieser Name auf. Eine Mannschaft ohne einen Spieler Scharnberg hat es wohl bis heute noch nicht bei uns gegeben, einige davon sind aber schon aus der 2. Generation.

Anfang der 1950er Jahre habe ich einmal ein Spiel mit 7 Scharnbergs (alle sind Brüder) in einer Mannschaft bestritten, nachfolgend die Namen: Theo, Willi, Ernst, Paul (verstorben 1968), Harri (verstorben 1970), Walter und Werner.

Es gäbe noch mehr Namen aufzuzählen, die sich für den Hamwarder Fußballsport verdient gemacht haben, aber sie alle aufzuführen, würde zu weit ausschweifen. Leider fehlen auch entsprechende Aufzeichnungen, um diese Spieler für eine bestimmte Anzahl ihrer Einsätze zu ehren.

Nach Beendigung der Serie 1953/54 schaffte unsere I. Mannschaft den Aufstieg in die damalige Bezirksklasse. Es war eine gewaltige Leistung für unseren kleinen Dorfverein, zumal wir bis zu der Zeit überhaupt nichts von einem Trainer gehört hatten. Sowie wir sonntags nach Spielschluß vom Platz gingen, trafen wir uns zum nächsten Spiel wieder; dies wurde auf dem Platz gleich allen Spielern bekannt gegeben. Nach 3 Jahren, nämlich 1957, mussten wir die Bezirksklasse, in der damals Vereine spielten wie Geesthacht, Düneberg, SuS Bergedorf, VfL Lohbrügge, Lauenburg, Schwarzenbek, Curslack, Nettelnburg, Grünhof und andere, wieder verlassen. Diese Vereine haben ja bekanntlich auch ein weit größeres „Hinterland“ als Hamwarde.

Seit 1967 haben wir erstmals mit einem Fußballtraining angefangen. Vorher unternommene Versuche scheiterten schon nach kurzer Zeit wieder. Bis zum Sommer dieses Jahres wurden unsere Spieler, außer einer kurzen Unterbrechung, von Herrn H. Kassel trainiert.

Sein Nachfolger ist der in unserem Heimatgebiet schon bekannte Trainer, Herr F. Kastner. Hoffen wir, dass unter neuer Leitung wieder eine fußballstarke Truppe in Hamwarde entstehen möge.

Außer unserer I. und Reserve beteiligen sich noch eine II. – und eine Alte Herrenmannschaft am Punktspielbetrieb.

An Jugendmannschaften verfügt der Verein z.Zt. über eine, aber eine weitere Mannschaft ist im Aufbau, nimmt aber noch nicht an Punktspielen teil.

Bei den Alten Herren wäre noch zu erwähnen, dass auch dort noch die Scharnbergs vertreten sind. Der älteste, bei keinem Spiel fehlende Scharnberg, ist unser Willi mit seinen 52 Jahren. Vorläufig denkt er noch nicht daran, die Stiefel an den berühmten Nagel zu hängen.

Seit über 20 Jahren ist der Verein bei „Oma“ Gevert zuhause. Wohl fast nach jedem Spiel treffen sich dort die abgekämpften Fußballer, um ein Gläschen Bier zu trinken oder einen „Stiefel“ zu heben. Mit ihren 85 Jahren lässt die „Oma“ sich nur ungern den Platz hinter dem Treesen von ihren Kindern wegnehmen. Hier im Vereinslokal finden auch regelmäßig unsere Vorstandssitzungen teil.

Um Ihnen einmal die Schwierigkeiten eines kleinen Vereins vor Augen führen zu können, zeigt sich daran, dass innerhalb des Vorstandes immerhin 7 Mitglieder in den 4 Herrenmannschaften aktiv am Spielbetrieb teilnehmen. Diese Lösung bringt Vorteile und auch Nachteile mit sich. Hoffen wir, dass es sich vorteilhaft für den S.V. Hamwarde auswirkt.

Je mehr der Wohlstand in unserer Gesellschaft zunimmt, desto weniger finden sich in der heutigen Zeit noch Menschen, die gewillt sind, durch freiwillige Mitarbeit am Weiterleben ihres Vereins beizutragen.

Gerhard Piel, I. Vorsitzender.


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